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Dienstag, 7. Februar 2012





Informationen rund um das Ei

1. Entstehungsgeschichte 

Im Kirchenbezirk Freiberg gab es 1992 ?berlegungen, wie die kirchliche Jugendarbeit im Kirchenkreis Freiberg aussehen sollte. ?ber die Arbeit in den traditionellen kirchlichen Jugendgruppen konnte man sich relativ schnell verst?ndigen. Es kam dann zur Neuanstellung eines Jugendwartes am 01.01.1994.

Klar wurde aber auch, dass man sich der sozialen Situation in der Stadt Freiberg und der umliegenden Region nicht verschlie?en kann und das man hier neue Wege gehen muss. So bekam der Jugendwart Herr Matthias Troeger ("Troegi") als Arbeitsaufgabe den Aufbau einer sozialen Jugendarbeit neben der traditionellen mit auf den Weg. Erste Schritte waren bereits 1993 eingeleitet worden. So konnte bereits im April 1994 mit dem Innenausbau und im September mit der Teestubenarbeit begonnen werden. Der Name "Tee-Ei" entstand in einer Ideenkonferenz von jungen Leuten. Sie w?rden die Ideenkonferenz eher mit "Spinnstunde" bezeichnen. Geblieben ist der Name. 



2. Rahmenbedingungen 
 
2.1. Standortbestimmung 
 
Das Haus liegt in der Altstadt von Freiberg, gegen?ber der Mineralogie oder dem "Geschwister-Scholl-Gymnaisum". Die   R?umlichkeiten im Erdgescho? umfassen mit Sanit?rtrakt ca. 90qm. Sie bestehen aus 2 Gruppenr?umen, die durch eine Schiebet?r getrennt sind. Im kleineren Raum befindet sich eine K?che mit Theke. Zum "Tee-Ei" geh?rt noch das "Kellergew?lbe" - dieser Raum wird als Bandproberaum, Veranstaltungsraum oder Partykeller genutzt - sowie der Garten, mit Basketballkorb und Grillecke.
 
3. Zielgruppe 
 
Ins Tee-Ei kommen unterschiedliche Jugendliche. Unter ihnen sind Sch?ler, Azubis, Studenten, Berufseinsteiger, einfach junge Menschen. Sie kommen aus allen Teilen der Stadt Freiberg und auch aus den umliegenden D?rfern. Das Altersspektrum bewegt sich etwa von 14 bis 27 Jahren.
 
4. Ziel 
 
Mit unseren Angeboten leisten wir pr?ventive Jugendarbeit. Jugendliche sollen sich ihren eigenen soziokulturellen Raum schaffen. Wir wollen mithelfen das Gewaltpotential in unserer Stadt und den umliegenden D?rfern abzubauen, das zwischen einzelnen Cliquen vorhanden ist.
 
Wir wollen f?r alle Jugendliche offen sein, aber nicht f?r alles. So wird z.B. unser Haus alkoholfrei gef?hrt. Unsere Angebote sollen wirklich Angebote sein. Jeder soll selbst entscheiden k?nnen, woran er teilnehmen m?chte und nicht das Gef?hl haben, etwas ?bergest?lpt zu bekommen. Wichtig ist uns die sozialp?dagogische Betreuung der Jugendlichen. So kommt es auch zu Einzelfallhilfe. 
 
5. Arbeitsformen und Angebote 
 
Unser Haus wird als Teestube betrieben. In jeder Woche mindestens ein Angebot gemacht. Die Palette reicht von kreativen Angeboten, wie Ton, Fotoarbeiten ?ber Videoabende, Filmbesprechungen zu musikalischen Veranstaltungen bis hin zu au?erschulischer Jugendbildung. 
 
Eingebaut werden immer wieder Aktionen, die von Jugendlichen vorgeschlagen werden, soweit sie realisierbar sind. Damit soll der Spontanit?t der Jugendlichen entgegengekommen werden. 
 
Unsere Angebote werden durch das "Tee-Blatt" und einem Freizeitkalender bekannt gemacht. Das "Tee-Blatt" ist ein Handzettel, der monatlich an die Jugendlichen verteilt wird. ?ber besondere Veranstaltungen wird die ?rtliche Presse informiert. Zu ihnen geh?ren unter anderem Konzerte in der Region Freiberg.

 


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